Wilhelm-Morgner-Stipendium 2018
Kulturparlament Soest vergibt Stipendium an junge KünstlerInnen (Bewerbungsschluss: 14.10.17)


Das "Wilhelm-Morgner-Stipendium" ehrt den 1917 im Alter von 26 Jahren gefallenen Soester Expressionisten Wilhelm Morgner, der als herausragender Künstler im 20. Jahrhundert gilt.

Mit der Ausschreibung dieses Stipendiums fördert ein Initiatorenkreis junge Künstlerinnen und Künstler in ihrer individuellen künstlerischen Entwicklung, die sich durch Intensität und Ernsthaftigkeit in der bisherigen Arbeit auszeichnen soll. In einer Bewerbung um das Wilhelm-Morgner-Stipendium soll darüber hinaus eine Auseinandersetzung mit der gegenwärtigen gesellschaftlichen Situation deutlich werden. Wir wünschen uns, dass die künstlerische Arbeit in der Soester Öffentlichkeit wahrgenommen werden kann.

Bewerbungsschluss: 14.10.17 (Poststempel)

[Bewerbungsbedingungen als PDF]

Das Kulturparlament Soest e. V. lädt dazu alle zwei Jahre in Kooperation mit einem Kreis von Soester Bürgerinnen und Bürgern, der Stadt Soest, der Ingrid-Kipper-Stiftung, den Stadtwerken Soest, der Bürgerstiftung Hellweg-Region und der Volksbank Hellweg e.G. bildende Künstlerinnen und Künstler zu einem Arbeitsaufenthalt ein.

Zu diesem Zweck stellen die Initiatoren ein mit Atelier und Wohnbereich ausgestattetes Haus in der Altstadt von Soest zur Verfügung, in dem die Künstlerin/der Künstler für die Dauer des Stipendiums mietfrei arbeiten und wohnen kann.
Die Stipendiatin bzw. der Stipendiat verpflichtet sich zu einem in der Regel sechsmonatigen Arbeitsaufenthalt in Soest. Für den Arbeitsaufenthalt erhält die Stipendiatin/der Stipendiat einen monatlichen Unterhaltsbeitrag von 1000 EUR.
Alternativ wird Künstlerpaaren ein viermonatiger Aufenthalt ermöglicht. Die monatliche Unterstützung für Künstlerpaare beträgt dann für beide zusammen monatlich 1500 EUR.

Die Ausschreibung richtet sich an Künstlerinnen und Künstler bis zu einem Alter von 35 Jahren. Bewerbungen von Künstlerinnen und Künstler sind auch dann zugelassen, wenn der Studienabschluss nicht länger als 5 Jahre zurückliegt.
Die Entscheidung über die Vergabe des Stipendiums obliegt einer dreiköpfigen Fachjury.

Die Initiatoren erwarten von den Stipendiaten, dass sie die Zeit ihres Aufenthaltes in Soest für ihre künstlerische Arbeit nutzen und sie sich in einen öffentlichen Austausch über Kunst und Kultur in Soest einbringen. Prozessbegleitend und abschließend soll es zum Aufenthalt in Soest eine Dokumentation und Präsentation geben.
Es wird gewünscht, dass die Künstlerin, der Künstler zum Abschluss seines Arbeitsaufenthaltes in Soest, der Kunstsammlung der Stadt Soest eine aktuelle Arbeit übereignet.
Das Kulturparlament Soest steht in der Zeit des Stipendiums mit Ansprechpartnerinnen bzw. Ansprechpartnern bereit, die Stipendiaten auf Wunsch und in Absprache zu unterstützen.


Kontakt
website: ww.wilhelm-morgner-stipendium.de
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