Neue Perspektiven für Initiativen der Freien Szene
19.02.16


Das von der Stiftung Rheinland-Pfalz für Kultur und dem Kulturministerium unter dem Motto „Den Wandel gestalten – Visionen ermöglichen“ gestartete neue Förderprogramm für Einrichtungen der Freien Kulturszene ist auf eine gute Resonanz gestoßen. Nach Begutachtung durch eine Expertenjury werden 15 Kultureinrichtungen und Kulturinitiativen, die vor wichtigen Veränderungsprozessen stehen - beispielsweise einem Generationswechsel oder aber einer inhaltlichen Neuausrichtung, von Expertinnen und Experten intensiv beraten und nehmen an Qualifizierungsmaßnahmen teil, die auf ihre individuellen Bedürfnisse zugeschnitten sind. Für den Förderschwerpunkt der Kulturstiftung des Landes zum Thema "Changemanagement" stehen insgesamt 90.000 EUR zur Verfügung.

Kulturministerin Vera Reiß unterstrich: "Viele Einrichtungen der Freien Szene wollen für sich selbst neue Perspektiven entwickeln. Sei es, weil sie sich neue Publikumsschichten erschließen wollen, weil sie ihr Management professionalisieren oder aber weil die Gründerinnen und Gründer der jeweiligen Initiative Nachfolger aufbauen wollen. Das Förderprogramm will hier einen wichtigen Beitrag leisten und bietet den Teilnehmenden die Chance, sich besser auf Veränderungen vorzubereiten."
Mit einer Förderung über das neue Programm können unter anderem rechnen: die Burgspiele Altleiningen e.V., der Kulturverein Grünstadt und Umgebung e.V, das Kinder- und Jugendtheater Speyer e.V., das performance art depot (pad) e.V. in Mainz, das KREML KULTURHAUS in Zollhaus, der Förderverein Heimatmuseum Güls e.V., die Kulturfabrik (KUFA) in Koblenz, die Initiative AIM - Kulturprojekte im ländlichen Raum e.V. in Burgbrohl, die Stiftung des Beda-Instituts für Europäische Kulturbildung in Bitburg, der Förderkreis Symposion Weißenseifen e.V., der Verein BewegGrund e.V. in Trier und die Gesellschaft für Bildende Kunst e.V. in Trier.

Quelle: mbwwk.rlp.de
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