Kuratorium für Kunst- und Denkmalpflege e.V. / Zehnthaus Jockgrim
 
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Klaus Gündchen und Brigitte Sommer: "Jardin Secret"
Skulptur, Malerei
22.10.17 bis 19.11.17

Vernissage am 22.10.17 um 11.00 Uhr
Begrüßung: Wolfgang Nolting, 1. Vorsitzender
Einführung: Klaus Gündchen und Brigitte Sommer im Gespräch
Musik: Regina Wilke, Violoncello und Harald Laudenbach, Piano

19.11.17 | 15.30 Uhr
Führung mit Brigitte Sommer

Brigitte Sommer und Klaus Gündchen zeigen im Zehnthaus Jockgrim die Ausstellung "Jardin scret". Beide Künstler sind in Westfalen geboren und leben und arbeiten heute am Oberrhein.

"Ich habe den Platz gefunden, an dem ich meine Träume ausleben kann - mein geheimer Garten. Er ist für mich ein Raum, in dem man sich finden und begegnen kann, in dem Ruhe und Stille vorherrscht.
Meditative Orte des Verweilens sollen meine geheimen Gärten sein, in denen man sich mit den eigenen Erinnerungen auseinander setzt und sich auf das eigene Erleben besinnt.
Ich möchte den Betrachter in Gedanken an die Hand nehmen und ihn einladen, in meinen geheimen Gärten zu Lustwandeln und sich dabei selbst zu."
Brigitte Sommer 2017

Brigitte Sommer ist 1951 im Münsterland geboren, lebt und arbeitet in der Südpfalz. Studium in Zürich und an der Fernuni Hagen. Seit über 30 Jahren zeigt Brigitte Sommer ihre Kunst in viel beachteten Ausstellungen im In- und Ausland.
Mit ihren Bildern verweist sie auf eine tiefer liegende Dimension. Sie möchte eine Bildwelt erschaffen, die davon erzählt, was hinter den sichtbaren Dingen liegt, denn das ist nach Brigitte Sommers Meinung "das eigentliche Sein". Ihre Erfahrungen und Eindrücke setzt sie auf der Leinwand mit intensiven Farben um. Das Bewusstsein für die Positiven Dinge in der Welt möchte sie wecken. Ihre Farben stellt sie selbst mit hochwertigen Pigmenten her. Im Malprozess werden sie oft mit strukturbildenden Materialien wie Sand oder Papier angereichert. Bevorzugte Farbtöne sind Gelb, Ocker, Blau, Grün und ein für ihren Stil charakteristisches Orange, das an die Farbe von geschmolzenem Metall erinnert.


Der 1957 in Münster geborene Klaus Gündchen studierte in Karlsruhe an der Fachhochschule für Design und an der Kunstakademie Karlsruhe. Seit 1984 ist er freischaffend und baut Plastiken aus Edelstahl. Zu Beginn kein abstrakter Künstler, ist er durch handwerkliche Auseinandersetzung mit dem Material zu seinem heutigen Stil gekommen. Seit 1980 stellt er regelmäßig in Deutschland aus.

"Seit vielen Jahren baue ich abstrakte Plastiken aus Edelstahl. Bleche werden ausgeschnitten und an den Kanten miteinander verschweißt und verschliffen, so dass Hohlkörper entstehen. Die Zeichnung der Schleifspuren ist wichtiges Gestaltungsmittel. Meistens füge ich mehrere solcher Hohlkörper zu abstrakten Plastiken zusammen. Meine Plastiken haben keine Namen und Titel, damit der Betrachter in seiner eigenen Wahrnehmung frei bleibt. Ein ideales Kunstwerk soll ohne Vorbedingungen aus sich heraus verstehbar sein.

Durch die Beschäftigung mit den Platonischen Körpern habe ich die Faszination der grundlegenden Harmonie des Goldenen Schnitts in allen Größenordnungen unseres Universums, vom Atomkern bis zum Sonnensystem, bis zu seiner Anwendung im Notensystem kennengelernt.

Wenn ich Sehgewohnheiten hinterfrage und mit Perspektive, Masse und Bewegung spiele, möchte ich den Betrachter zum Staunen bringen. Die Ausführung eines Kunstwerkes ist von der Idee nicht trennbar. Deshalb ist es mir wichtig, als bildender Künstler meine Plastiken selber anzufertigen. Die Fertigung einer Schweißnaht ist die modernste Analogie zum Pinselduktus des klassischen Künstlers."
Klaus Gündchen

Öffnungszeiten nur während der Kunstausstellungen:
Fr. von 20.00 bis 22.00 Uhr
Sa. von 15.00 bis 17.00 Uhr
So. von 11.00 bis 17.00 Uhr


Links:
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