Stadt Rockenhausen / Museum Pachen
 
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Kahnweilerpreisträger 2017 - Philipp Hennevogl und Barbara Hindahl
26.11.17 bis 04.01.18

Vernissage und Preisverleihung am 26.11.17 um 11.00 Uhr

Der Kahnweilerpreis geht 2017 an den in Berlin lebenden Künstler Philipp Hennevogl, der sich mit drei großformatigen Linolschnitten beworben hatte. Ein diesmal vergebener zweiter Preis würdigt das Schaffen der Mannheimer Künstlerin Barbara Hindahl. Sie hatte Zeichnungen eingereicht. Welchen Stellenwert der Kahnweilerpreis bei den Kunstschaffenden international genießt, zeigte der Ausschreibungszulauf in diesem Jahr. Unglaubliche 955 Bewerber, mit über 2.000 Bewerbungsarbeiten fanden den Weg in die beiden Jurierungsrunden.

Unter dem Vorsitz von Dr. Britta Buhlmann, der Leiterin der Pfalzgalerie in Kaiserlautern hatte die mit Sebastian Fath, Leiter der Galerie Fath in Mannheim, Professor Hans Gerke, dem ehemaligen Leiter des Heidelberger Kunstvereins, Dr. Ralf Gottschlich, dem stellvertretenden Leiter des Museums Spendhaus in Reutlingen, Frau Dr. Annette Ludwig, Direktorin des Gutenbergmuseums in Mainz, Professor Dr. Beate Reifenscheid, Direktorin der Ludwigmuseums im Deutschherrenhaus in Koblenz und Frau Professor Tina Stolt von der Universität Koblenz-Landau hochrangig besetzte Jury die anspruchsvolle Aufgabe, in zwei Runden die Auswahl für die kommende Ausstellung zu treffen und die Preisträger zu ermitteln.

Insgesamt werden Arbeiten von 28 Künstlern in der Ausstellung gezeigt. Der Preis wird alle zwei Jahre von der Kahnweiler-Gedenkstiftung in Rockenhausen ausgelobt. Diesmal richtete sich die Ausschreibung an Künstler mit Arbeiten aus dem Genre "Arbeiten auf Papier". Neben vielen Bewerbern aus Deutschland, wobei besonders viele aus Berlin, Hamburg, Köln und Düsseldorf waren, bewarben sich auch zahlreiche internationale Künstler. Aus den Niederlanden, Belgien, Schweiz, Finnland, Dänemark, Italien, Tschechien, Polen, Spanien, Österreich, Luxemburg, Mazedonien, Kroatien, Griechenland, USA und Frankreich bewarben sich Kunstschaffende. All dies verweist darauf, welche Strahlkraft der Name Kahnweiler, als Wegbereiter der Moderne in der Welt der zeitgenössischen Bildenden Kunst innehat.

Der insgesamt mit 10.000 EUR dotierte Gedenkpreis dient der Künstlerförderung und erinnert zugleich an den 1884 in Mannheim geborenen Kunsthändler Daniel-Henry Kahnweiler, dessen Vorfahren aus Rockenhausen stammten und dessen Großelternhaus dort steht. Kahnweiler gründete 1907 seine erste Galerie in Paris; er förderte die Maler Pablo Picasso, Georges Braque, Juan Gris und Fernand Leger sowie die Bildhauer Manolo und Henri Laurens. Der Mäzen wird als "Geburtshelfer des Kubismus'' bezeichnet. Am 15.02.1970 wurde Kahnweiler aus Anlass seines 85. Geburtstages als "international berühmter Freund und Förderer genialer Künstler und verdienstvoller Vermittler zwischen deutscher und französischer Kultur'' zum Ehrenbürger von Rockenhausen ernannt.

Öffnungszeiten:
Di. bis So. von 14.30 bis 17.30 Uhr




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Kahnweilerpreisträger 2017