Michael G. Magin
 
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Will man die Fotografien von Michael Magin beschreiben, greift man unweigerlich zu Adjektiven wie "ruhig" oder "ästhetisch", beides Attribute, die die Charakteristik seiner Arbeiten, sei es nun im Bereich Architektur, Portraits oder künstlerische Akte, zutreffend widerspiegelt.

Der 1978 in Speyer geborene Fotograf hält in seiner prägnanten Bildsprache präzise die Kontrolle über das Motiv und die jeweilige Situation. Zufallsbilder sind nicht seine Sache. Die genaue Ausarbeitung von Konzepten und deren Umsetzung sind Merkmale seiner Arbeitsweise und zugleich eine Lebensphilosophie. Seine fast schwerelos wirkenden Fotografien vermitteln das Gefühl einer neuen Art von Leichtigkeit, als blieben sie von Raum und Zeit gänzlich unbeachtet.

Der Wandel der Fotografie als Ganzes sowie deren verschiedenen Möglichkeiten im Einzelnen finden sich auch bei den von ihm eingesetzen Kameras wieder. Dazu zählen betagtere Mittelformatkameras und Polaroids, aber auch neuere Spiegelreflex-Systeme. Auffällig und zugleich ein wesentlicher Bestandteil seiner Werke ist das quadratische Format - eine unterschwellige Reminiszenz an die Fotografien des 20. Jahrhunderts.

Zu seinen persönlichen Vorbildern zählen nach eigenen Angaben neben Helmut Newton und Christian Coigny vor allem Andreas Gursky und dessen großformatige Arbeiten.