"Brandenburger Bildhauer-Sommerakademie Strausberg 2010"

Plastiken vom Entwurf zum Modell und zum Bronzeguss unter künstlerischer Leitung des Bildhauers Erich Sauer (Frankenthal) in Strausberg (Brandenburg) vom 02.08.10 bis 20.08.10

Seit zehn Jahren gibt es in Strausberg Bildhauerwerkstatttage, die lange schon als Institution in der Kunstszene etabliert sind. Mit dem verwirklichten Anspruch einer Sommerakademie finden sie 2010 zum 9. Mal statt. Den Kurs 2010 veranstalten erneut die EWE AG sowie die Stadt und die Stadtwerke Strausberg. Ohne die maßgebende Unterstützung seitens der EWE Stiftung würde dieser nicht existieren. Er erfreut sich trotz seiner anstrengenden Maßstäbe künstlerischen Schaffens deutschlandweit großer Beliebtheit.

Dabei ist sein Ursprung fern von kommerziellen Absichten aus städtepartnerschaftlicher Beziehung heraus nur in der Freundschaft des Frankenthaler Bildhauers Erich Sauer mit bestimmten Strausbergern zu suchen. Er, dem die Sommerakademie ihre einmalige Prägung verdankt, übernahm erneut deren künstlerische Leitung. Die außergewöhnlichen Fähigkeiten, das Schaffenskredo, die Bescheidenheit und das Charisma des international renommierten Künstlers veranlassten nicht zuletzt bis heute Verbündete, die auf Landes- und Bundesebene in ihrer Art einmalige künstlerische Bildungschance Sommerakademie zu fördern. Ihr besonderer Charakter dürfte deutschlandweit nicht allein durch die woanders kaum anzutreffenden günstigen Zulassungsbedingungen ohnegleichen sein. Obwohl hohe Anforderungen gefragt sind erhalten nicht nur Berufskünstler als Teilnehmer Zugang. Jeder den es reizt, sich auf die faszinierende uralte Bronzekunst im Wachsausschmelzverfahren einzulassen, bekommt bei frühzeitiger Anmeldung die Chance dazu.

Seit Jahren zieht es daher Professionelle genauso wie mehr oder weniger vorbelastete Einsteiger aus verschiedenen Bundesländern, dem Ausland und der Strausberger Gegend für drei Wochen ins Ateliercamp. Was die Teilnehmer erreichen wollen, entscheiden sie einschließlich ihrer Beteiligung am technologischen Ablauf selbst. Kursziel ist in allem jedoch höchstmögliche künstlerische Akzeptanz. So wird man wiederum Erich Sauer für die unzählbaren Anregungen ohne jegliche Bevormundung dankbar sein, muss stets aber mit der Konsequenz akademischer Maßstäbe rechnen. Wegen ihres landes- und natürlich längst bundesweiten Rufes trägt die anerkannte Weiterbildungsveranstaltung der besonderen Art inzwischen den Namen Brandenburger Sommerakademie. Seitens der Landesregierung Brandenburgs gilt sie als ein beachtlicher Faktor, um einer breiten Öffentlichkeit Qualität und Intensität von Kulturarbeit zugänglich zu machen.

Brandenburgs Landtagspräsident Gunter Fritsch beglückwünschte beim Kursfinale 2009 Strausberg im Sinne bundesweiten Bekanntwerdens und der touristischen Entwicklung, dass hier nach wie vor die Brandenburger Sommerakademie durchgeführt wird. Kunst und Kultur seien neben Gewerbegebieten, Autobahnen oder Bildungseinrichtungen zunehmend ein entscheidender Standortfaktor. Jurymitglied Landrat Gernot Schmidt äußerte sich begeistert über die Qualität entstandener Werke. Er verwies auf die Rolle von Kunst und Kultur beim Zusammenführen von Menschen aus Ost und West, die hier Sinn und Ästhetik als wichtige Lebensbereicherung für sich entdecken. Hinsichtlich des Mitmachtages insbesondere für junge Gäste begrüßte er, dass damit Kinder behutsam an die Kunst herangeführt würden. Paul Schäfer, der erneut in der Jury den Rhein-Neckar-Kreis vertrat, lobte den Zuwachs an Ideen von Kurs zu Kurs. Hans Wipfler sprach namens der Teilnehmer von Herzblut, das sie in ihre Arbeiten hineingesteckt hätten. Die Bildgießerei Seiler sei ihnen ans Herz gewachsen, die mit Rat, Kompetenz und Zuvorkommenheit es verstand, "uns zufrieden zu stellen".

Hinsichtlich des öffentlichen Zuspruchs vor Ort ergibt sich aufgrund enger Tuchfühlung mit der Königsklasse Bronzekunst immer breiter die Erfahrung, dass die Bildhauer-Sommerakademie keineswegs als elitär und nur für Kunstkenner geeignet einzuordnen ist. Kämmerin Elke Stadeler brachte ihre intensiven Eindrücke auf den Punkt: Zu spüren waren Spannung und Leistung der Kursteilnehmer. Im Ergebnis komme es für sie nicht darauf an, jedes Kunstwerk zu verstehen. Wichtig sei, sich mit der Kunst überhaupt auseinanderzusetzen. Wie aus den Kursbedingungen hervorgeht, entscheidet jeder selbst über die mitgeführte Arbeitsausrüstung. Auskünfte erteilt das für die Organisierung der Sommerakademie verantwortliche Büro für Information und Kommunikation (B·I·K).

Wenn die Teilnehmerzahl wegen der zu gewährleistenden Betreuung auch eingeschränkt ist, das "Event" Sommerakademie lebt als öffentliches Ereignis neben dem freien Zugang ins Ateliercamp von einem attraktiven Rahmenprogramm. Dazu gehören u.a. hochkarätige Ausstellungen, die aufrüttelnde KunstAndacht und neuerdings der Mitmachtag für Gäste. 

Bei dem Teilnehmerlimit sollten Interessierte nicht lange zögern, sich anzumelden.

Anmeldeschluss: 24.07.10

[Anmeldeformular als PDF]


Organisation:
B.I.K (Büro für Information und Kommunikation)
Wolfgang Suchardt
Waldemarstraße 7
15344 Strausberg
Tel: 0 33 41 / 44 210
Fax: 0 33 41 / 44 211
email: B.I.K-W-Suchardt@ewetel.net

Arbeitsort und Ausstellungsstätte Kundencenter:
Ansprechpartner: Bernd Conrad
Gelände der Stadtwerke
Kastanienallee 38
15344 Strausberg
Tel: 0 33 41 / 34 51 46
Fax: 0 33 41 / 34 54 10
email: b.conrad@stadtwerke-strausberg.de

Ausstellungsstätte Kunstparkhaus EWE:
EWE AG
Geschäftsregion Brandenburg/Rügen
Hegermühlenstraße 58
15344 Strausberg





 
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