Fördergemeinschaft Herrenhof Mußbach / Herrenhof Mußbach
 
Marcella Woitschach (1918-1999) | Karin Bruns (1918-1997)
AnlĂ€sslich des 100-jĂ€hrigen Geburtstages der zwei PfĂ€lzer KĂŒnstlerinnen
08.12.18 bis 16.12.18

Vernissage am 08.12.18 um 14.15 Uhr
Begrüßung: Gustav-Adolf Bähr, Vorsitzender der Vereinigung Pfälzer Kunstfreunde
Einführung: Wolfgang Bachtler und Nane Muelder-Bruns
Musik: Gudrun Heller (Gesang) und  Paul Witzel (Piano)

Marcella Woitschach
Malerin und Zeichnerin

Marcella Woitschach wurde während einer Tournee ihrer Eltern, die Mutter war Schriftstellerin, der Vater Kapellmeister, am 01.12.1918 in Nürnberg geboren. Ab 1921 war sie in Neustadt an der Weinstraße wohnhaft. Besuch des Humanistischen Gymnasiums, dann Studium an der Kunstakademie in Karlsruhe. Nach dem Studium hielt sie sich als Altistin begleitend zu Ballettaufführungen ihrer Schwester Erika Witzel im Theater Mannheim und mit Portraitmalerei über Wasser.

Ende der 1950er Jahre fand sie in Paris das richtige Pflaster, auf dem ihr aufgeschlossener, hungriger Geist auf große Entdeckung ging. Ihr Lehrer André Lhote, Vertreter des klassischen Kubismus, lehrte sie die Freiheit ihrer Kunst. Nach dreijährigem Aufenthalt in der Kunstmetropole Paris, ging sie als Dozentin nach Mainz und Mannheim. Danach war sie Kursleiterin für Malerei und Zeichnen an der Volkshochschule Neustadt. "Sie habe damit eine Arbeit an der Basis der städtischen Kulturszene geleistet und versucht, malerische Anweisungen zu geben." Ausstellungen ab 1947-2004 in mehreren Städten der Pfalz, in Paris-Grand Palais, und in Nizza.

Karin Bruns 
Malerin, Bühnenausstatterin, Zeichnerin

Karin Bruns, in Frankenthal/Pfalz geboren, wurde nach dem Studium an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin zunächst als Modezeichnerin bekannt. Seit Kriegsende lebte sie mit ihrem ersten Mann, dem 1953 verstorbenen Berliner Maler und Karikaturisten Johnny Bruns, wieder in der Pfalz. Mit ihrem zweiten Mann, dem Bildhauer Theo Siegle, bezog sie 1968 ihr Haus in Heidelberg-Handschuhsheim, wo sie bis an ihr Lebensende als freischaffende Künstlerin wohnte und arbeitete. Für das Heidelberger Theater fertigte sie mehrere Bühnenausstattungen, z. B. für Strawinskys Ballett "Der Feuervogel" und weitere Arbeiten für die Städtische Bühne und das Zimmertheater Heidelberg.

Karin Bruns war Mitglied der Pfälzischen Sezession, der Vereinigung Pfälzer Künstler, des Künstlerbunds Rhein-Neckar sowie der Künstlergruppe 79 Heidelberg. Für ihre künstlerische Arbeit erhielt Karin Bruns 1968 den Pfalzpreis für Graphik, 1985 den Willibald-Kramm-Preis und 1991 den Kunstpreis der Vereinigung Pfälzer Kunstfreunde. Karin Bruns starb am 02.10.1997.


Zusätzlich bieten wir Werke bedeutender Künstler aus dem Archiv der Vereinigung Pfälzer Kunstfreunde zu sehr günstigen Preisen an. Beitragszahlende Mitglieder der Vereinigung Pfälzer Kunstfreunde und der Fördergemeinschaft Herrenhof haben Anspruch auf die Sonderpreise früherer Jahresgaben. 

Eintritt ist frei. Sie werden sehen!
Ihr Besuch lohnt sich!

Öffnungszeiten:
Sa. von 14.00 bis 18.00 Uhr
So. von 11.00 bis 18.00 Uhr



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