Kunstverein Ludwigshafen am Rhein / Kunstverein Ludwigshafen am Rhein
 
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02.02.19 bis 24.03.19

Vernissage am 01.02.19 um 19.00 Uhr
Begrüßung: Hartmut Hüfken, Kunstverein Ludwigshafen, 1. Vorsitzender und Steffen Kopetzky, Neuer Pfaffenhofener Kunstverein, 1. Vorstand
Einführung: Barbara Auer, Direktorin Kunstverein Ludwigshafen

Teilnehmende KünstlerInnen:
Marlene Bart / Sebastian Bartel / Serena Ferrario / Stella Förster / Fabian Lehnert / Paloma Riewe / André Sassenroth / Lisa Seebach / Daniel Wolff / Rui Zhang und Wolfgang Ellenrieder / Thomas Rentmeister

Wolfgang Ellenrieder und Thomas Rentmeister sind Professoren an der Braunschweiger Hochschule der Künste. Sie haben zehn ehemalige Studierende zu einer gemeinsamen Ausstellung im Neuen Pfaffenhofener Kunstverein (2018) und im Kunstverein Ludwigshafen eingeladen.

Die Ausstellung geht der Frage nach, wie sich heute junge Künstler*innen in einem globalisierten Kunstbetrieb überhaupt noch behaupten können. Seit einigen Jahren lassen sich zwei Tendenzen beobachten: zum einen findet auf einem extrem überhitzten Kunstmarkt eine Art Ikonenvermarktung von KünstlerInnen statt, zum anderen lässt sich eine zunehmend gängige kuratorische Praxis auf Großausstellungen und Biennalen verfolgen, in der sich Kunst oftmals nur noch im Kontext sozialer Themen, politischer Konflikte, Krieg und Gewalt wiederfindet. 

Es geht schon lange nicht mehr, so die These von Wolfgang Ullrich in seinem Katalogbeitrag, "um kunstspezifische Fragen, nicht mehr um kunsthistorische Genealogien, nicht mehr um formale Auseinandersetzungen, nicht mehr um einen Begriff von Werk." In diesem Zusammenhang stellt sich die grundsätzliche Frage, wohin sich junge Künstler*innen heute bewegen? Wie ist ihre Sicht auf diese Problematik? Wie verschaffen sie sich Gehör, angesichts tausender junger Künstler, die jedes Jahr von den Kunstakademien mit ihren Diplomen entlassen werden und alle darum ringen, als eigenständige künstlerische Position wahrgenommen und (wieder)erkannt zu werden.

Aus dieser Fragestellung ergibt sich die zentrale inhaltliche Klammer der für die Ausstellung ausgewählten Positionen. Die beteiligten KünstlerInnen fokussieren in ihren Arbeiten die Gründung eigenständiger Systeme und behaupten sich so gegenüber den divergierenden Segmenten des Kunstbetriebs.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit Textbeiträgen von Steffen Kopetzky, Annette Tietenberg und Wolfgang Ullrich im Kettler Verlag, Dortmund.


Begleitprogramm

Führungen | jeweils um 14.00 Uhr
02.02.19 | Mit Marie Back
09.02.19 | Mit Ramona Renner
16.02.19 | Mit Anica Skibba
23.02.19 | Mit Marie Back
02.03.19 | Mit Ramona Renner
09.03.19 | Mit Ramona Renner
16.03.19 | Mit Anica Skibba
23.03.19 | Mit Marie Back

Öffnungszeiten
Di. bis Fr. von 12.00 bis 18.00 Uhr
Sa. und So. von 11.00 bis 18.00 Uhr
Montag geschlossen



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Kunstverein Ludwigshafen
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