Südpfälzische Kunstgilde e.V. / artgalerie am schloss
 
Rita Gabler, Heide Leciejeweski, Ingrid Ott und Anne-Bärbel Ottenschläger: "Hymenoptera - wehrhaft zarte Flügelwesen"
03.06.18 bis 24.06.18

Vernissage am 03.06.18 um 11.00 Uhr

Im Juni zeigt die artgalerie am Schloss in Bad Bergzabern die Ausstellung "Hymenoptera - wehrhaft zarte Flügelwesen". So nennen  die vier Künstlerinnen Rita Gabler, Heide Leciejeweski, Ingrid Ott und Anne-Bärbel Ottenschläger diese Ausstellung. Sie alle haben das Leben der biologischen Ordnung der "Hautflügler" (Hymenoptera) studiert, zu denen die Bienen, Wespen u.a. gehören.
Die Künstlerinnen sind so fasziniert von den Formen, welche die Natur hier hervorgebracht hat, dass sie einen Transfer in die Kunst versuchen. Sie arbeiten mit den Werkstoffen der Natur. Natur und Kunst gehen hierbei eine innige Verbindung ein. Eine Sphäre der Natur, von der wir heutzutage mehr oder weniger entfremdet sind, wird uns damit wieder gegenwärtig.       

Allen gemein ist das Arbeiten mit Bienewachs. In Heide Leciejewskis Arbeiten nimmt das Sechseck einen zentralen Platz ein. Diese Bauweise, die Geometrie der Wabe, ist die effizienteste. Denn dabei wird mit dem geringsten Materialaufwand das größtmögliche Fassungsvermögen und Maximum an umbautem Raum bei gleichzeitig höchster Stabilität erzielt.
Die Wabenform greift auch Rita Gabler in ihren Holzschnitten auf. Wabe bedeutet für sie Leben, in all seinen Facetten. Im gut isolierten Nest der Wespe findet die Wabe Geborgenheit, ihre Aufgabe als Lebensort zu erfüllen.
Rita Gabler versucht mithilfe des Naturmaterials einen Brückenschlag zwischen Natur und Kunst. Anne-Bärbel Ottenschläger haben es die verschiedenen Aggregatszustände des Wachses in seiner Verarbeitungsphase angetan, ebenso sein Duft. In ihren Arbeiten lotet sie alle Bearbeitungsformen des Wachses aus.
Ingrid Ott arbeitet gerne mit Papierschichtungen. Neben feinstem japanischem Awagami Papier verwendet sie dazu Bienenwachssalbe, Steinmehl und zartes Pigment, manchmal auch Schellack. Bis zu 20 Schichten können da übereinander angelegt werden, ein langwieriger Prozess, dem stetigen Neubilden und Sichverändern in der Natur angemessen.
© D. Mauch / R. Gabler

Öffnungszeiten:
Do. und Fr. von 16.00 bis 18.00 Uhr
So. von 15.00 bis 18.00 Uhr



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