Maria Kropfitsch
 
Junge Kunst aus der Pfalz

Maria Kropfitsch, Zur Arbeit

Die Figur, meine Protagonistin: Sie wirkt wie ein Selbstportrait - und gleichzeitig ist sie Allgemeineres. Mit ihr als Verdichtungspunkt, Zentrum im scheinbar leeren Raum versuche ich den Grad zwischen Verdichtung und Auflösung, den Bezug von Figur und Umraum, auszuloten.
Wo sind mögliche 'Standpunkte', gibt es einen richtigen Ort? Mein Bildraum ist meist nicht geographisch real, sondern angedeutetes Dazwischen, eher eine seelische Ebene. Mit Bleistift, Buntstift und Papier suche ich die Auseinandersetzung mit Fragen der menschlichen Existenz, begegne Ängsten und Gefühlen.


Michael Witlatschil, Zur Arbeit, Oktober 2010

Maria Kropfitsch gibt mit ihren Bildern tiefe und sensible Einblicke in groß dimensionierte Seelenwelten. Auf den ersten Blick mögen diese Welten uns fremd erscheinen. Dennoch mag es dem Betrachter leicht fallen, sich in ihnen zurecht zu finden. In diesen zartfarbigen Bildern ist nichts süßlich.
In den durchaus intimen Bildern schlägt die Anmutung des Fremden mittels der malerischen Intensität unversehens um, in die Berührung des Persönlichen, mehr noch in die Anrührung des Eigenen ihrer Betrachter.