max g. grand-montagne
 

Farbholzschnitte

"... Die Werke des Künstlers zollen der Anschauung Tribut, dass geometrische und abstrakte Formen ebenso als Gegebenheit existieren wie der figurative Gegenstand. Das Figürliche klingt noch an, ohne aber den Anspruch auf Dingabbildlichkeit. Wahrnehmung und Reflexion konzentrieren sich auf visuelle, inhaltlich nicht vorbelastete Fakten. Mit klaren, exakten Bildelementen wird eine fantasievolle Alternative zur realen Wirklichkeit postuliert.

Fläche, Linie, Volumen, Raum und Farbe treten in Aktion und lösen Empfindungen aus. Gesehenes, Erlebtes, Gefühltes und Gedachtes bedient sich einer formal puristischen Sprache. Bei aller systematischen Strenge und Ordnung der Bildstruktur verströmen die Farbholzschnitte nicht etwa Kühle oder Distanz, sondern vielmehr Heiterkeit bis Verspieltheit und laden kraft ihrer sensibel labilen Ruhe zu meditativer Versenkung ein..."

Dr. Françoise J. Mathis-Sandmaier, Kunsthistorikerin,
anlässliche der Ausstellung "escapades" 2008