Vernissage am 25.10.11 um 19.00 Uhr Einführung: Greet Helsen, Malerin (Basel)
Die Galerie in der TU Kaiserslautern, eine Kooperation des Studium Integrale Zentrums und der Universitätsbibliothek, präsentiert zu Beginn der Wintersemesters Werke Mittel- und großformatige Werke des renommierten Schweizer Künstlers Andreas Durrer.
1960 in Basel geboren, studierte er von 1980 bis 1984 Malerei bei Beppe Assenza, danach begann seine freie künstlerische Tätigkeit. Von 1986 bis 1998 war er Dozent für Malerei am Novalis Hochschulverein in Dortmund - zuletzt mit Leitungsfunktion. Nach der Übersiedlung in die Schweiz wurder er 1998 Dozent an der ASSENZA Malschule in Münchenstein. Seit 1999 betreibt er ein eigenes Atelier als freischaffender Maler und präsentierte zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland. 2010 und 2011 waren seine Arbeiten durch die Galerie Mollwo auf der ART Karlsruhe vertreten.
Als Werkträger benutzt der Künstler die Leinwand, das Farbmaterial ist vornehmlich Acryl. Seine Farbmischungen sind kraftvoll und fast ist man geneigt, sie nach musikalischen Gesichtspunkten zu behandeln und sie um ihrer selbst willen zu verstehen. Die drastische Vereinfachung der Formen, die unnatürlichen Farbgebungen nehmen wenig Rücksicht auf die Art, wie sie von dem Auge im äußeren Leben wahrgenommen werden. So ist er in der Lage, die von den Dingen evozierte subjektive Stimmung wiederzugeben. Auch gelingt es ihm in den gedämpften Farbtönen, über eine in ihm kultivierte "Romantik des Einfachen" hinaus zu gehen. Oft entsteht in seinen Werken der dramatische Versuch, alles zu Harmonische, Gekünstelte, einzureißen. Hierzu verwendet er lineare Strukturen, die Enge, Konvention und Angst bezeichnen, inmitten eines lebendigen Vibrierens innerster Farbigkeit.