Kunstverein Ludwigshafen am Rhein / Kunstverein Ludwigshafen am Rhein
 
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"Gestaltung der Zukunft" - StipendiatInnen des Künstlerhauses Schloss Balmoral und des Landes Rheinland-Pfalz 2018|19
In Kooperation mit dem Ernst-Bloch-Zentrum
23.11.19 bis 19.01.20

Vernissage am 22.11.19 mit den Redebeiträgen um 19.00 Uhr in den Räumlichkeiten des Ernst-Bloch-Zentrums - Walzmühlstraße 63 -, im Anschluss wird die Ausstellung im Kunstverein Ludwigshafen eröffnet.
Begrüßung: Prof. Dr. Cornelia Reifenberg, Bürgermeisterin der Stadt Ludwigshafen am Rhein
Grußwort: Dr. Denis Alt, Staatssekretär des Ministeriums für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur Rheinland-Pfalz
Dank: Barbara Auer, Direktorin des Kunstvereins Ludwigshafen am Rhein
Einführung in die Ausstellung: Lotte Dinse, Kuratorin und wissenschaftliche Mitarbeiterin des Künstlerhauses Schloss Balmoral
Moderation: Prof. Dr. Immacolata Amodeo, Direktorin des Ernst-Bloch-Zentrums

Mit Laura Eckert, Florian Graf, Andrea Eva Györi, René Hüls, Ruth Hutter, Bert Jacobs, Soyoung Kim, Rieke Köster, Björn Kühn, Gregory Olympio, Nelmarie du Preez, Max Ruf, Lisa Marie Schmitt, Konstantin Voit, Till Wyler von Ballmoos
 

Die Stipendiat*innen des Künstlerhauses Schloss Balmoral setzten sich 2018 mit dem Thema "Gestaltung der Zukunft. Wie wollen wir leben, lieben und arbeiten?" auseinander. Auch das Kunstschaffen der Stipendiat*innen des Landes Rheinland-Pfalz, die in ihrer Themenwahl frei waren, tangiert diese Frage.
"Denn Ausgangspunkt vieler künstlerischer Positionen" - so die Kuratorin und wissenschaftliche Mitarbeiterin im Künstlerhaus Schloss Balmoral Lotte Dinse - "ist zunächst die Überlegung, wann Zukunft eigentlich anfängt. Mithilfe unterschiedlicher Medien wie Malerei, Skulptur, Performance, Video, Fotografie, Zeichnung und Installation greifen die Kunstschaffenden eine Vielzahl von Themen auf: mögliche Formen des Zusammenlebens, das Verhältnis zwischen Mensch und Maschine, der Umgang mit Krankheit und Tod, Mobilität, die Veränderung von Arbeit, die Erschließung von neuen Räumen. Die künstlerischen Ergebnisse changieren spielerisch zwischen konkreten Bildfindungen und abstrakten Denkfiguren. Sie alle münden in die grundlegende Frage, wie der umfassende Wandel unserer Epoche das gegenwärtige und zukünftige Menschensein prägt und transformiert.

Es erscheint ein Katalog.


Ausstellung im Kunstverein Ludwigshafen: 
Das Bedürfnis, sich die Zukunft auszumalen, ist fest im Menschen verankert. Wenn wir uns ein Bild von morgen machen wollen, eröffnen sich uns unterschiedliche Perspektiven. Die Ausstellung geht davon aus, dass verschiedene Zugänge - Realität und Imagination - sich gegenseitig bedingen und durchdringen. Sie versteht Zukunft als ein mehrdimensionales Konstrukt. Mithilfe unterschiedlicher Medien und Künste wie Malerei, Skulptur, Performance, Video, Fotografie, Zeichnung, Objekt und Installation greifen die Kunstschaffenden eine Vielzahl von Themen auf: mögliche Formen des Zusammenlebens, das Verhältnis zwischen Mensch und Maschine, den Umgang mit Krankheit und Tod, Mobilität, die Veränderung von Arbeit, die Erschließung von neuen Räumen. Die künstlerischen Ergebnisse changieren spielerisch zwischen konkreten Bildfindungen und abstrakten Denkfiguren. Sie alle münden in die grundlegende Frage, wie der umfassende Wandel unserer Epoche das gegenwärtige und zukünftige Menschsein prägt und transformiert. (Kuratiert von Lotte Dinse und Barbara Auer.)
 
Öffnungszeiten Ausstellungshalle des Kunstvereins:
Di. bis Fr. von 12.00 bis 18.00 Uhr
Sa. und So. von 11.00 bis 18.00 Uhr
Führungen jeden Sa. um 14.00 Uhr


Ausstellung im Ernst-Bloch-Zentrum: 
Der Balmoral-Stipendiat René Hüls wird in den Räumlichkeiten des Ernst-Bloch-Zentrums seine philosophisch inspirierten Kunstwerke präsentieren. Der Bildhauer, 1973 in Lörrach geboren, studierte an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg und an der Kunstakademie Düsseldorf. Ein wichtiger Ausgangspunkt seiner künstlerischen Praxis ist die langjährige Tätigkeit als Musiker und DJ sowie seine Auseinandersetzung mit Detroit-Techno. Seine Werke sind Zeugnisse gesellschaftlich-kultureller Umbrüche: Sie reflektieren sowohl die Ära eines Zusammenbruchs als auch den Anbruch einer neuen Zeit, mit der wir noch nicht umzugehen wissen. Hüls' Objekte sensibilisieren uns für die unscharfen Ränder und Schnittstellen der Gegenwart und richten unseren Blick - ganz im Sinne Ernst Blochs – in eine möglichst "gute Zukunft". (Kuratiert von Dr. Pamela Pachl.)

Öffnungszeiten im Ernst-Bloch-Zentrum:
Di. und Mi. von 14.00 bis 17.00 Uhr
Do. von 14.00 bis 17.30 Uhr
jeden 1. Samstag im Monat von 11.00 bis 15.00 Uhr

Die Veranstaltenden danken der BASF SE, der GAG Ludwigshafen, der Sparkasse Vorderpfalz und der Stiftung Ernst-Bloch-Zentrum für ihre Unterstützung.





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