Stadt Ludwigshafen / Wilhelm-Hack-Museum
 
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Friedhelm Tschentscher: "Skulpturen und Reliefs"
19.08.06 bis 29.10.06

Mit Friedhelm Tschentscher zeigt das Wilhelm-Hack-Museum in Ludwigshafen einen zeitgenössischen Bildhauer, dessen künstlerisches Denken und Handeln in der Tradition des Konstruktivismus steht, der diesem neuartige Impulse verleiht.

Im Zentrum der Recherche des Künstlers stehen die Grundfragen von Raum, Form und Material. So sind seine Werke stets streng konstruiert und beruhen auf den stereometrischen Grundformen von Kugel, Quader, Würfel und Zylinder, wie bereits in seiner frühen Werkgruppe der lichtdurchfluteten Acrylglasobjekte der 1970er Jahre.

Dort, wo diese stereometrischen Körper aufeinander treffen, entstehen Schnittkanten und -flächen unterschiedlicher Art, Brechungen und Biegungen, die immer neue Konstellationen eingehen und so zu einer enormen Variationsbreite führen. Viele seiner Skulpturen sind vergleichsweise klein und "handlich" - wobei Friedhelm Tschentscher mit ganz unterschiedlichen Werkstoffen operiert, wie Holz, Bronze, Stahl, Granit und Marmor.

Neben der Skulptur tritt in seiner jüngeren Werkphase vermehrt das Relief auf, von dem in dieser Ausstellung erstmals eine umfassende Auswahl zu sehen ist. Als werkkonstituierende Materialien treten jetzt auch auf Baumwolle aufgetragene Acrylfarbe und auf Sperrholz appliziertes Linoleum in Erscheinung.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit einem Textbeitrag von Hans-Peter Riese.





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Friedhelm Tschentscher
Friedhelm Tschentscher: "Spiegelung aus vier gleichen Elementen", 1967
Friedhelm Tschentscher
Friedhelm Tschentscher: "Relief 7", 2002