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Heinz Ginkel und Klaus Glutting: "Bild und Objekt im Raum"
05.06.12 bis 03.07.12
Galerie in der TU
Klaus Glutting

Vernissage am 05.06.12 um 19.00 Uhr
Einführung: Dr. Sabine Graf, Autorin (Homburg/Saar)

[Einführung von Dr. Sabine Graf als PDF]

Mit einer Raumgestaltung präsentieren Heinz Ginkel und Klaus Glutting ihre Arbeiten in der Galerie der Universität Kaiserslautern. Den Raum der Galerie zu bespielen heißt für die Künstler, ihre Arbeiten inhaltlich aufeinander in Bezug zu setzten und gleichzeitig durch die Gesamtinstallation den Raum zu nutzen.

Klaus Glutting wurde 1953 in Zweibrücken/Pfalz geboren. Von 1979 bis 1984 studierte er an der Fachhochschule Aachen bei Professor K.-W. von Borries (Skulptur und Plastik) und bei Professor S. Ijewski (Malerei). Er ist Mitglied im Bundesverband Bildender Künstler (BBK) und der Künstlergruppe HOM 4, lebt und arbeitet in Aachen und Homburg/Saar und kann zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland vorweisen. Werke im öffentlichen Raum (Auswahl) "Der Lesende", Marktplatz in Homburg/Saar, "Goethe" in Ilmenau (Thüringen), Figurengruppe: "Geld geben - Geld nehmen", Kreisparkasse Saarpfalz in Homburg/Saar.

Neben der figürlichen Plastik realisiert Klaus Glutting mit unterschiedlichsten Materialien Rauminstallationen und lässt dabei eine abstrakte Farbfeldmalerei einfließen.

Heinz Ginkel, geboren 1951 in Kirkel/Saar, der in Südfrankreich von 1968 bis 1972 bei dem renommierten australischen Künstler Matthew Perceval seine Ausbildung erfuhr und nach Lehr- und Lebensstationen in verschiedenen Kontinenten schließlich in Homburg sesshaft wurde, zeigt die Welt in Farben. In der Region wohl bekannt ist Ginkel nicht zuletzt auch als Mitglied der 1995 gegründeten Gruppe HOM 4.
Seine Arbeiten sind eine farbig fesselnde Schau und fürwahr beeindruckende Dokumentation eines ausgesprochen experimentier- und abenteuerlustigen Geistes. Sehen und Malen gehören bei Heinz Ginkel zusammen. Die schnelle Geste ist sein Schaffensprinzip. Folgerichtig sind es nur Andeutungen von Formen, die sich auf Papier, Leinwand oder Folie zeigen. Farbe fließt aus Flaschen, ergießt sich aus Behältern, wird von breiten Pinseln auf den Malgrund geschleudert, versprüht sich, prasselt in kleinen Tropfen auf die weiße Fläche herab. Die Malerei von Heinz Ginkel bewegt sich zwischen Expressionismus und Informel, eine figurative Abstraktion.

Die Ausstellung ist eine Kooperation von Studium integrale und der Universitätsbibliothek.

Öffnungszeiten:
Mo. bis Fr. von 8.00 bis 23.00 Uhr
Sa. von 9.00 bis 23.00 Uhr




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