Stadt Speyer / Purrmann-Haus Speyer
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im Fokus: "Hans Purrmann in Montagnola"
Zeitzeugin zu Gast: Effi Casey, geb. Bantzer, Purrmanns Assistentin 1964-1966
04.10.15 bis 21.02.16
Purrmannhaus
Hans Purrmann

Vernissage am 04.10.15 um 11.00 Uhr.
Begrüßung: Maria Leitmeyer M.A., Kustodin des Purrmann-Hauses
Grußwort: Hansjörg Eger, Oberbürgermeister der Stadt Speyer
Einführungsvortrag: "Erinnerungen aus meiner Zeit als Assistentin von Hans Purrmann" - Effi Casey, geb. Bantzer, Frank Lloyd Wright School of Architecture, Taliesin West, USA
Musik: Musikschule der Stadt Speyer

"Im Fokus“ der aktuellen Ausstellung des Purrmann-Hauses steht Hans Purrmanns Schaffensperiode in Montagnola im Tessin der Jahre 1943 bis 1966. Farbintensive Stillleben, Landschaften und Porträts sowie Fotografien und andere Archivalien stehen exemplarisch für diese bedeutende Schaffensperiode des Künstlers. Ferner präsentiert die Ausstellung eine Reihe von Druckgrafiken Hans Purrmanns aus der Sammlung des Purrmann-Hauses, die in ihrer Geschlossenheit seit langer Zeit erstmals wieder zu sehen sind.

Eine Zeitzeugin dieser Lebensphase Hans Purrmanns ist Effi Casey, geb. Bantzer, die dem Künstler in Montagnola 1964 bis 1966 bei seiner Arbeit assistierte. Mit Ölbildern und ihren Erinnerungen und aus dieser Zeit ist sie nun im Purrmann- Haus zu Gast. Effi Casey lebt heute als Künstlerin und musikalische Leiterin der Frank Lloyd Wright School of Architecture in Taliesin in den USA. Zur Eröffnung der Ausstellung am 04.10.15 wird sie über ihre Erinnerungen aus ihrer Zeit als Assistentin von Hans Purrmann referieren. Ferner sind in der Ausstellung Gemälde Effi Caseys zu sehen, die Motive aus Montagnola sowie den Maler Hans Purrmann selbst zeigen, als er eines seiner Werke, eine Aktdarstellung aus den 1940er Jahren, überarbeitet. Als großzügige Schenkung der Künstlerin bereichern sie nun die Sammlung des Purrmann-Hauses. Auch Hans Purrmann hat Effi Casey in Montagnola porträtiert. Diese in der Speyerer Ausstellung gezeigten Porträts stehen exemplarisch für die Meisterschaft des Malers, die Persönlichkeit der Dargestellten auf höchst sensible Weise in die Bildsprache zu übersetzen. In dieser letzten Schaffensperiode kurz vor seinem Tod im Jahre 1966 hat Hans Purrmann ein faszinierendes Spätwerk geschaffen. Die Gemälde dieser Zeit sind von großer farblicher Kraft und kompositorischer Intensität. Sie strahlen uneingeschränkte Vitalität und Lebensfreude aus und sind der Beweis einer künstlerischen Passion, deren Zeugnisse den Kunstschaffenden überdauern - bis heute.

Öffnungszeiten:
Di. bis Fr. von 15.00 bis 17.00 Uhr
Sa. und So. von 11.00 bis 13.00 Uhr



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