kunstverein kunst & kultur pirmasens e.v. / Alte Kopp'sche Schuhfabrik
 
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Stefan Forler | Heiner Thiel
Plastische Objekte
21.10.18 bis 17.11.18

Vernissage am 21.10.18 um 11.00 Uhr
Begrüßung: Maximilian G. van de Sand, Vorsitzender des Vereins kunst & kultur pirmasens
Einführung: Matthias Strugalla im Gespräch mit den Künstlern

Stefan Forler

1940 
  • geb. in Lindau am Bodensee

1985-1961
  • Lehre als Kunstschmied, Meisterprüfung

1972-2003
  • Lehrtätigkeit an der Meisterschule für Metallbauer in München
 
  • Mitglied der Pfälzischen Sezession und der
  • Arbeitsgemeinschaft Pfälzer Künstler (APK)

Stefan Forler arbeitet hauptsächlich mit dem Werkstoff Stahl. Die Objekte werden durch Biegen von Rundstahl hergestellt. Es entstehen raumgreifende Gebilde, die durch verschiedene Positionierungen ihre Präsenz sowie ihre Wirkung auf den Betrachter verändern. Größere Objekte und Installationen beziehen sich auf bestimmte Räume, Plätze oder Ereignisse. Dabei werden klare, minimalistische Formen bevorzugt. Im Gegensatz zu den bisherigen Arbeiten animierten den Künstler für die Ausstellung in Pirmasens die verlassenen Räume der ehemaligen Kopp'schen Schuhfabrik dazu, Geschichten zu erzählen. Das sind mehrere Arbeiten, die aus Fundstücken aufgebaut sind, andere, die in Bewegung gebracht werden können und Skulpturen, die einen Bezug zur Region haben ... Sie stehen, räumlich getrennt, den minimalistische Arbeiten gegenüber.


Heiner Thiel

1957
  • geb. in Bernkastel-Cues

1978-1982
  • Studium der Kunstgeschichte an der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz

1983-1985
  • Studium der Bildenden Kunst an der Städelschule in Frankfurt
 
  • Mitglied der Darmstädter Sezession und der
  • Arbeitsgemeinschft Bildender Künstler am Mittelrhein (AKM)

Heiner Thiel arbeitet mit einer Vielzahl bildhauerischer Materialien. War es
in den 70er Jahren vor allem der Bronzeguss, beginnt er in den 1980er Jahren mit Stahlblechen zu experimentieren, die er in einem komplexen malerischen Verfahren vorbehandelt. Diese Stahlbleche formt er dann zu abstrakten Wandreliefs. Die geometrische Form, die ungebrochene Farbe und die Interaktion von Licht, Farbe und Betrachter sind die Grundlage seiner Wandobjekte. Farbe und Form bilden eine untrennbare Einheit in den Arbeiten. Quadrate, Rechtecke oder freie gerundete Formen aus Aluminium, mal dünn-, mal dickwandig, biegen sich konkav nach vorn - als genau berechnete Segmente gedachter Kugeln. Die eloxierte Farbe, glatt, schmimmernd, ideal monochrom, füllt die Innenfläche des Segments. Die Wirkung dieser maschinell hergestellten Wandobjekte: Erlebbarer Farb-Raum.

Öffnungszeiten:
Mi., Sa., So. von 14.30 bis 16.30 Uhr

Ein Besuch der Ausstellung außerhalb der angegebenen Öffnungszeiten: nach telefonischer Vereinbarung, mobil 0 176  / 64 34 91 44

Links:
Forler Stefan (Rubrik K├ťNSTLER)


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