Stadt Ludwigshafen / Wilhelm-Hack-Museum
 
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Wie leben? Zukunftsbilder von Malewitsch bis Fujimoto
05.12.15 bis 28.03.16

Vernissage am 04.12.15 um 19.00 Uhr
Begrüßung: Dr. Eva Lohse, Oberbürgermeisterin Stadt Ludwigshafen am Rhein
Grußwort: Margret Suckale, Mitglied des Vorstands der BASF SE
Einführung: René Zechlin, Direktor des Wilhelm-Hack-Museums
Freuen Sie sich außerdem auf "Special Food" von Spitzenkoch und FoodFighter Michael Schieferstein.


Wie sieht eigentlich unsere Zukunft aus? Wie sollte unsere Zukunft aussehen? Wie können wir die Zukunft gestalten? Diese Frage beschäftigt die Menschen seit je her. Insbesondere in den letzten 100 Jahren entstanden Zukunftsvisionen und -entwürfe in Kunst, Architektur und Wissenschaft. Manche blieben Visionen andere wurden realisiert und prägen unser Leben bis heute. Die Ausstellung "Wie leben? Zukunftsbilder von Malewitsch bis Fujimoto", die anlässlich des 150-jährigen Jubiläums der BASF stattfindet, zeigt Vorstellungen der Zukunft in Kunst, Architektur und Design in Vergangenheit und Gegenwart.

Wie wollen wir leben? - Die Auseinandersetzung des Menschen mit von ihm erschaffenem Raum, das planvolle Entwerfen, Gestalten und Konstruieren von Bauwerken, zielte stets darauf ab, unser Leben in zukünftigen Zeiten zu gestalten. Das jeweilige Bild der Zukunft vom Anfang des 20. Jahrhunderts bis heute kommt in architektonischen Entwürfen besonders deutlich zum Ausdruck. In der Ausstellung stehen Visionen und Entwürfe in der Architektur von El Lissitzky über Buckminster Fuller bis Sou Fujimoto gegenüber. 

Wie wollen wir arbeiten? - Die tatsächliche Entwicklung von der Industrialisierung bis heute bildet den Hintergrund für viele Zukunftsentwürfe, die der realen Arbeits- und Lebenswelt ein neues Bild entgegenstellen wollten. Mit Werken von August Sander, Bernd und Hilla Becher, Robert Häusser bis hin zu Harun Farocki kommen die vielfältigen Aspekte der Arbeitswelt zum Ausdruck.

Wie gestalten wir die Welt? - Zwischen den Lebens- und Arbeitsbedingungen des Menschen auf der einen Seite und allumfassenden, oftmals sehr abstrakten Zukunftsvisionen in der Architektur auf der anderen Seite, erscheint der Bereich des
Designs als pragmatische, am Menschen orientierte Gestaltung der Lebenswelt. Die Zusammenarbeit und gegenseitige Beeinflussung von Entwicklungen in der Industrie, sowie Freier und Angewandter Kunst kommt innerhalb dieses Schwerpunktes anhand von Werken des De Stijl oder Verner Panton besonders zum Ausdruck. 

Mehr zur Ausstellung und zum Begleitprogramm:
[www.wieleben-ludwigshafen.de]

Kuratoren: Astrid Ihle, Theresia Kiefer, Jana Franze, René Zechlin
Hauptsponsor: BASF SE




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Wilhelm Hack Museum
Sou Fujimoto: "Vielfältigkeit, Komplexität, Tokio, Wald, Ökosystem, Zufälle … Ist es möglich, solchen Dingen, die etwas zwischen Natur und Künstlichkeit sind, eine Form zu geben?", 2012, Mixed mMedia 72 x 61 x 62 cm, Kunsthalle Bielefeld, Foto: Ingo Bustorf