F├Ârdergemeinschaft Herrenhof Mu├čbach / Herrenhof Mu├čbach
 
"Die Fantastische Welt des Otfried H. Culmann"
26.10.08 bis 16.11.08

Nachdem Otfried H. Culmann die internationalen Ausstellungen mit Fantastischer Kunst 1998 "Der Faden der Ariadne" und "art - imaginär 2007" für den Herrenhof organisiert hat, geben wir in diesem Jahr einen umfassenden Einblick in seine fantastische Bilderwelt.

Schon sehr früh faszinierten ihn die Bilder von Bosch und Arcimboldi, sowie die der Surrealisten und der Wiener Fantasten, so dass er ebenfalls begann seine eigenen Visionen auf Papier, Maltafel oder Leinwand zu bringen oder als Geschichten niederzuschreiben. Dies führte ihn von der Pfalz an die Akademie in München zu dem surrealistischen Maler Prof. Mac Zimmermann dessen Meiserschüler er wurde. Als engagierter Aktivist für ein Netzwerk zwischen den Fantasten, sowie für Ausstellungen und der Realisierung für ein Museum der fantastischen Kunst, kam er im Laufe der Jahrzehnte in Kontakt mit vielen fantastischen Künstlern unserer Zeit, wie z.B. Dali, Ernst Fuchs, Arik Brauer, Edgar Jené, Leonor Fini, Bele Bachem, Fabius von Gugel, Bruno Weber, H.R.Giger.

Durch Studienreisen und Stipendien kam Culmann in den letzten 40 Jahren immer wieder nach Italien, das entscheidend sein Werk geprägt hat. Etruskische und römische Geheimkulte, rätselhafte Mythen und Ruinenfelder um Rom, klassizistische Villen und manieristische Parkanlagen, haben ihn zu gemalten Visionen inspiriert, welche die Fantasie des Betrachters zu eigenen Geschichten anregen.
In den letzten Jahren hat er auch das Fantastische in den Dörfern der Südpfalz und des Elsass entdeckt, wobei ihn besonders die Rückseiten der alten Häuser, Scheunen und Schuppen interessiert. Orte an denen sich die letzten Elfen, Feen und Trolle zurückgezogen haben und die er in seinen Bildern sichtbar macht.

Neben dreidimensionalen Guckkastenbildern hat ihn auch immer wieder die Konstruktion von fantastischen Automaten beschäftigt, die zusammen mit einem großen Musiqueautomatophon in der Ausstellung zu sehen sind. "Nicht die Träume der Nacht interessieren mich, sondern die sich aus flirrenden und oszillierenden Bildfragmenten manifestierenden Träume des Tages!"



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