Bezirksverband Pfalz / Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern (mpk)
 
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Art after Work: "Heilig, heilig und das Kunsthandwerk!?"
Anmeldung bis 02.05.16
03.05.16

Beginn um 19.00 Uhr

Der Titel der nächsten Ausgabe von "ART AFTER WORK" lautet "Heilig, heilig und das Kunsthandwerk!?". Thema sind Objekte der kunsthandwerklichen Sammlung: Schnitzkunst sowie eindrückliche Arbeiten aus Keramik, Glas und Zinn. Sie alle werden aus dem Blickwinkel ihrer Verbindung zum Heiligen beleuchtet. Wie ist das zu verstehen?

Befragt man heute die Menschen nach dem, was ihnen heilig ist, so fallen die Antworten individuell sehr verschieden aus: Sie reichen von der Familie über das Auto bis zur Tasse Kaffee am Morgen. Heilig ist das, was uns wichtig ist - oder? Befragen wir den Duden, kommen weitere Deutungen hinzu: Heilig ist "im Unterschied zu allem Irdischen göttlich vollkommen und daher verehrungswürdig", es ist "von göttlichem Geist erfüllt" oder kann "durch einen göttlichen Bezug eine besondere Weihe besitzen". Schaut man auf Ursprung des Wortes, leitet es sich vermutlich von einem germanischen Substantiv mit der Bedeutung "Zauber, günstiges Vorzeichen, Glück" her. Ein wenig von alledem, aber in unterschiedlicher Gewichtung, schwingt bei den an diesem Abend vorgestellten Schnitzereien, Tellern und Gläsern mit. Sie erzählen, mitunter in technisch beeindruckender Weise, von biblischen Geschichten. Welchen Zweck sie in der jeweiligen Zeit - die Entstehungszeit der Exponate umfasst eine Zeitspanne vom 16. bis zum 19. Jahrhundert - erfüllten, mit welchen Bräuchen oder Riten sie in Verbindung standen, das kann bei "ART AFTER WORK", gerne auch im Anschluss an der Bar mit Svenja Kriebel, diskutiert werden.

"ART AFTER WORK" findet bei einer Mindestteilnehmerzahl von fünf Personen statt. 

Eintritt, Führung und ein Glas Sekt: 7,50 EUR
Eine verbindliche Anmeldung sollte bis zum 02.05.16 erfolgen.

Tel: 0 631 / 36 47 201
email: info@mpk.bv-pfalz.de



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Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern
Aus der Sammlung des mpk: Piet├á eines unbekannten Meisters, Deutschland, Anfang 16. Jahrhundert (Inv.-Nr.: LG 05/140) ┬ę und Foto: mpk)