Landkreis Südwestpfalz / Kreisgalerie Dahn
 
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Gerlinde Callam und Margarita Ott: "Transzendenz und Realität"
Doppelausstellung
24.11.13 bis 22.12.13

Vernissage am 24.11.13 um 11.00 Uhr
Einführung: Dr. Jürgen Ecker
Musik: Ouchan He, Geige

Am Sonntag, 24.11.13, wird die letzte Wechselausstellung dieses Jahres in der Kreisgalerie in Dahn eröffnet. Zwei Künstlerinnen aus der Region haben sich hierzu zusammengeschlossen und zeigen Skulpturen und Bilder unter dem Titel "Transzendenz und Realität". Gerlinde Callam aus Zweibrücken wird mit ihren Keramikarbeiten vor Ort sein, Margarita Ott aus dem benachbarten Homburg mit ihren abstrakt-gegenständlichen Malereien. 

Gerlinde Callam, geboren 1939 in Wien, begann ihre künstlerische Ausbildung 1963 in Wien an der Künstlerischen Volkshochschule. Weiterbildungen folgten bei Mira Prus in München, an der Europäischen Akademie für Bildende Kunst in Trier unter Ingrid Schmitt-Faßbinder und Harald Jegodzienski, später bei Georg Krüger in Bannstein. Auch die Akademie für Bildende Kunst Vulkaneifel hat Callam besucht sowie jährliche Workshops in Wien mit Kurt Spurey. Seit 1979 betreibt sie eine eigene Werkstatt in Zweibrücken.

Callam beschäftigt sich schon lange mit dem Engelthema, das Spirituelles und Transzendenz verkörpert. Gesprungener Ton aber auch glatt glasierte Flächen stehen als Metapher für die Realität des Lebens.

Margarita Ott, Jahrgang 1943, ist in Caracas, Venezuela, geboren und aufgewachsen. Sie ging dort zur Schule, hat eine Berufsausbildung abgeschlossen und auch noch dort gearbeitet. 1962 verschlug es sie zum ersten Mal nach Deutschland, ab 1966 auf Dauer. Sie studierte zunächst freie Malerei in Pforzheim bei Prof. Vahlen und Prof. Weißbrot, im Anschluss Grafik-Design an der Fachhochschule Würzburg bei Prof. Bäumer und Drucktechniken bei Natascha Mann. Seit 1973 arbeitet Ott als freie Künstlerin mit den Techniken Batik, Radierung, Aquarell und Acrylmalerei. Nach ihrem Umzug nach Homburg/Saar übernahm sie einige Jahre später dort die Leitung der Kindermalschule, von 1990 bis 1992 auch die Leitung der "Kleinen Galerie".

Margarita Ott geht von realen mit den Augen wahrnehmbaren Bildern aus. Sie bewegt sich auf dem Grad einer Grenze zwischen Abstrakt und Gegenständlich. Ihre Bilder erweitert sie um ihre Gefühle, Erlebnisse, Gedanken. Verwandlungen entstehen. Es sind bewusst keine realistischen Abbildungen des Gesehenen, sondern Vorstellungen zwischen Transzendenz und Realität, zu dem, was die Künstlerin gesehen und erlebt hat.

Öffnungszeiten:
täglich von 15.00 bis 18.00 Uhr







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