Kunstverein Ludwigshafen am Rhein / Kunstverein Ludwigshafen am Rhein
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Björn Drenkwitz: "As Time Goes By"
19.11.16 bis 15.01.17
Kunstverein Ludwigshafen am Rhein
Björn Drenkwitz: "Immaterielle Produktion", 2016 Full HD Video © Björn Drenkwitz, VG Bild-Kunst, Bonn 2016

Vernissage am 18.11.16 um 19.00 Uhr

Die Nachwuchsförderung junger Rheinland-Pfälzischer Künstlerinnen und Künstler ist wichtiger Bestandteil des Ausstellungsprogramms des Kunstvereins Ludwigshafen. Der Videokünstler Björn Drenkwitz hat bereits 2011 mit der Verleihung des Emy-Roeder-Preises eine der renommiertesten Auszeichnungen des Landes erhalten. Er gibt nun in seiner ersten großen Einzelausstellung im Kunstverein Ludwigshafen einen Überblick über seine in den vergangenen Jahren und aktuell für die Ausstellung entstandenen Arbeiten. Neben drei Großprojektionen in der Ausstellungshalle werden weitere Videos auf Monitoren sowie eine Auswahl seiner konzeptuell entwickelten Objekte, Grafiken und Fotografien präsentiert.

Björn Drenkwitz arbeitet seit vielen Jahren auf dem Gebiet der Videoperformance und des Videoportraits. Er hat Medienkunst an der Kunsthochschule Mainz bei Prof. Dieter Kiessling und an der Kunsthochschule für Medien in Köln bei Prof. Mischa Kuball studiert. Seine künstlerische Auseinandersetzung mit Medienkunst und Fotografie hat sich im Laufe der Zeit dahingehend weiterentwickelt, dass er die neuen Medien als plastisches Element begreift und diese in raumgreifende Installationen integriert. Im Zentrum seiner Arbeit steht das Thema Zeit, ihren Stellenwert für das lineare Medium Video und den Einfluss ihres Verstreichens auf die Wahrnehmung des Betrachters. Der Betrachter erlebt ganz unmittelbar das Vergehen von Zeit, die kurze Dauer eines Augenblicks oder die Ruhe und Konzentration auf einen Moment. In der vielfältigen Zusammenarbeit mit Schauspielern und Sängern verfolgt der Künstler gleichfalls einen interdisziplinären Ansatz und stellt damit neue Verbindungen zwischen der darstellenden Kunst und der Videokunst her.
Seine in den Videoarbeiten thematisierten Prozesse überträgt er auf andere Medien; es entstehen konzeptuell entwickelte Objekte, Grafiken und Fotografien, die Teil seines medienübergreifenden künstlerischen Ansatzes sind.

Björn Drenkwitz (Jg.1978) studierte von 2003 bis 2010 Medienkunst an der Kunsthochschule Mainz und an der Kunsthochschule für Medien, Köln bei Prof. Dieter Kiessling und Prof. Mischa Kuball. Teilnahme an zahlreichen nationalen und internationalen Ausstellungen und Videofestivals. Auszeichnungen und Stipendien, u.a. Emy-Roeder-Preis 2011, 2013 Arbeitsstipendium Stiftung Kunstfonds, Bonn.

Mit freundlicher Unterstützung von Sparkasse Vorderpfalz, Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur, BASF SE.


Begleitprogramm


04.12.16 | 16.00 Uhr
Künstlergespräch mit Björn Drenkwitz
Moderation: Barbara Auer ... mit Kaffee und Kuchen.
Eintritt frei.

Führungen jeden Samstag
19.11.16 mit Torsten Kappenberg
26.11.16 mit Torsten Kappenberg
03.12.16 mit Ramona Renner
10.12.16 mit Ramona Renner
17.12.16 mit Torsten Kappenberg
07.01.17 mit Barbara Auer
14.01.17 mit Ramona Renner

03.12.16 und 14.01.17 | 16.00 bis 17.00 Uhr
SPREAD-ART.NET - Studierende führen Studierende
Mit Anica Skibba und Irina Denkmann
Auf der Grundlage zeitgenössischer Kunstvermittlungspraktiken wird an die Gattung der Konzeptkunst und den Umgang mit dem Medium Videokunst herangeführt. Es handelt sich um eine offene Führung, die keine Antworten auf Fragen geben wird, sondern den Beobachter selbst zur Auseinandersetzung aktiviert. Anica Skibba und Irina Denkmann, beide Studentinnen der Europäischen Kunstgeschichte an der Universität Heidelberg, werden die Führung anleiten. Studierende aller Fakultäten sind willkommen.


Öffnungszeiten:
Di. bis Fr. von 12.00 bis 18.00 Uhr
Sa. und So. von 11.00 bis 18.00 Uhr
Montags geschlossen.
Am 24. und 31.12.16 ist die Ausstellung geschlossen.
Am 25. und 26.12.16 und am 01.01.17 ist die Ausstellung von 11.00 bis 18.00 Uhr geöffnet.




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Björn Drenkwitz: "Immaterielle Produktion", 2016 Full HD Video © Björn Drenkwitz, VG Bild-Kunst, Bonn 2016